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Philharmonisches Kammerorchester Berlin

Michael Zukernik
 
 

International Masterclasses for Orchestral Conducting

Noten
Presse

Meisterklasse
dirigiert

Reichenbach (OTZ). Zehn Dirigenten aus aller Welt nehmen bis heute an einem Workshop der Internationalen Meisterklasse im Dirigieren mit der Vogtland Philharmonie Geiz/ Reichenbach in Zusammenarbeit mit dem Phil-harmonischen Kammerorchester Berlin teil. Den Workshop leitet Proffessor Colin Metters von der "Royl Academy of Music" London, der den fantastischen Einsatz der Musiker gestern lobte.

Prof. Colin Metters (rechts) im Gespräch mit dem in England lebenden Dirigenten Bjorn Bantok. (Foto: OTZ/Christian Freud)

Höchste Konzentration auf der Bühne des Neuberinhauses: Professor Colin Metters gibt Richard Liewellyn fachkundige Hinweise für sein Dirigat. Die Musiker der Vogtland Philharmonie leisteten in diesen Tagen Schwerstarbeit mit zehn Dirigenten. (Fotos: OTZ/Freund)
Zehn Dirigenten vor Vogtland
Philharmonie in neun Tagen

Colin Metters unterrichtet internationale Meisterklasse im Vogtland

Von Kathrin Schulz

Greiz/Reichenbach. "Colin Metters ist der beste Lehrer den es gibt", schwärmt Richard Llewellyn aus London. Der 29-jährige hat eben das Dirigentenpult des Neuberinhauses in Reichenbach verlassen, wo er mit der Vogtland Philharmonie und mit einem der renomiertesten Lehrer im Orchesterdirigieren, Colin Metters von der Royal Academy of Music in London, an einer Brahms-Sinfonie gearbeitet hat. Seit drei Jahren ist Llewellyn selbst Dirigent. Der gebürtige Franzose hat bei Metters studiert. In London leitet er die "London strings" - ein junges Streicher-Orchester mit den Stimmführern namhafter Londoner Orchester.
Keine Frage, dass er gern in die Internationale Meisterklasse von Colin Metters gekommen ist - ein Workshop im Orchesterdirigieren, der vom 25. April bis zum 3.Mai bei der Vogtland Philharmonie im Neuberinhaus in Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Kammerorchester Berlin zehn Dirigenten aus aller Welt zusammen führt.
Für einen solchen Workshop braucht man nicht nur einen namhaften, international anerkannten Professor im Dirigieren, sondern auch ein freundliches Orchester mit Geduld und Verständnis für die Lernenden im Workshop und am besten eine kleine Stadt, in der man konzentriert arbeiten kann ohne große Ablenkungen, wie Michael Zukernik, künstlerischer Leiter des

Michael Zukernik und Colin Metters im Pressegespräch.

Philharmonischen Kammerorchesters Berlin, gestern im Pressegespräch zusammen fasst.
Deswegen sei man sehr froh gewesen, beim Silvester-Gastspiel der Vogtland Philharmoniker in Berlin das richtige Orchester und in Reichenbach das richtige ruhige Städtchen dafür gefunden zu haben. Ein großes Kompliment spricht er den Musikern für ihre professionelle Arbeit mit dem Dirigenten-Nachwuchs aus.
Unter den zahlreichen Bewerbern für diese Meisterklasse wurden neben Richard Llewellyn der Kanadier Jean-Louis Gosselin, der Italiener Edoardo Rosadini, der Koreaner Jeonghyun Baek, Sung Jun Park aus Südkorea, Ada Pelleg aus Israel, Jeri Lynne Johnson aus Philadelphia, Bjorn Bantock aus Südafrika, Francesco Savignano aus Düsseldorf und der Musikdirektor der isländischen Oper, Gardar Cortes aus Reykja

vik, ausgewählt. Die sehr positive Atmosphäre während dieser schwierigen Arbeitstage lobt Colin Metters. Die Zusammenarbeit

In den letzten 20 Jahren hat sich Colin Metters einen international guten Ruf als Lehrer für Orchesterdirigieren erarbeitet und Meisterklassen in Deutschland, Polen, Finnland, Australien, Vietnam, Venezuela, China und den USA gegeben. Er ist Direktor des Studienganges Orchesterdirigieren an der „Royal Academy of Music". Ein Kurs, den er 1983 begründete, zählt international als eines der führenden Trainingsprogramme für Dirigenten.
mit dem Orchester sei vom ersten Tage an fantastisch, die Musiker reagierten optimal und haben sich aus seiner Sicht auch sehr gut auf das große Repertoire eingestellt. Jeder der zehn Dirigenten steht an den neun Workshop-Tagen mindestens fünf Mal vor dem Orchester. Und konnte aus einer Liste von 40 Werken auswählen.
Allein am gestrigen Nachmittag standen noch einmal sieben Werke auf dem Plan. Auf Video haben sich die Dirigenten ihre Auftritte im Workshop mit geschnitten und natürlich auch die Hinweise des Meisterdirigenten festgehalten. „Ein unschätzbarer Vorteil", meint Zukernik, der mit einer weiteren internationalen Meisterklasse gern wiederkommen möchte ins Vogtland.

 

 

 

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