Er
arbeitete ebenfalls mit vielen führenden Komponisten des
20ten Jahrhunderts und erntete großes Lob für seine
Arbeit als Dirigent der Werke von Tippet, Lutoslawski, Henze,
Richard Rodney Bennet, Robin Holloway, Paul Patterson und Messian.
Nach einer Darbietung seines Stückes „Et Expecto
Resurrectionem Mortuorum“, das auch vom BBC gesendet wurde,
schrieb Messiaen über Metters:
„Für
Colin Metters – der mit mit soviel Kraft, Mut und Feinsinn
dieses komplizierte Werk dirigierte: Gratulation und höchste
Anerkennung! Danke! Bravo! Und meine ganze Freundschaft!“
Pendericki besuchte eine Aufführung seiner 1. Sinfonie
die Metters dirigierte und meinte das es die beste Darstellung
sei die er bis jetzt gehört hat und lud ihn ein mit seinem
Orchester „The Cracow Philharmonic“ zusammenzuarbeiten.
Metters pflegt anschliesend über mehrere Jahre eine erfolgreiche
Zusammenarbeit mit dem Orchester.
In
den letzten 20 Jahren hat sich Colin Metters einen international
guten Ruf als Lehrer für Orchesterdirigieren erarbeitet
und Meisterklassen in Deutschland, Polen, Finnland, Australien,
Vietnam, Venezuela, China und den USA gegeben. Er ist im Moment
Professor für Orchesterdirigieren und Director des Studienganges
Orchesterdirigieren an der „Royal Academy of Music“
und ein Kurs den er 1983 gründete, zählt durch seinen
Einsatz und Engagement international als eines der führenden
Trainingsprogramme für Dirigenten.
Zusätzlich
zu seiner Arbeit in Konzerthallen, hat Metters sehr viel Theatererfahrung
mit bekannten Ballettgruppen gesammelt. Er wurde mit 23 zum
Musikalischen Direktor des „Rambert Ballett“ ernannt,
dirigierte regelmäßig für das „Sadlers
Wells Royal Ballet“ (jetzt „Birmingham Royal Ballet“)
und war Gastdirigent beim „Netherland Dance Theatre“,
„Cape Town Ballett“ und dem „Australian Ballet“
des Opernhauses in Sydney. Über die Jahre arbeitete er
auch noch mit vielen anderen: Nurvey, Anthony Dowell, Antoniette
Sibley, Maina Guilgud und Sir Robert Helpmann.
Colin
Metters war musikalischer Ratgeber und leitender Gastdirigent
des „Vietnam National Symphony Orchestra“ seit 1999.
Colin Metters arbeitet in Vietnam – das „VSNO Projekt“
– was sehr ungewöhnlich ist, da das Orchester zu
100% aus Vietnamesischen Musikern besteht und arbeitete nicht
nur daran den Standard deren National Orchesters zu erhöhen
sondern trainierte auch viel junge vielversprechende Dirigenten.
1999 wurde er von der Regierung mit dem vietnamesischen Gegenstück
des „Order of Merit“ geehrt, für die Leistung
des Ausbaus vietnamesischer Kultur, das erste mal ein britischer
Bürger diese Auszeichnung erhielt.
Vor
wenigen Monaten besuchte er New York, Vietnam und Zürich
und das erste Mal Toronto, Lettland, Estonia und die Türkei.
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