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pPresse:

05.12.2009: Konzert
"Us And Them Symphonic Pink Floyd"

http://www.philharmonischer-jugendchor.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=15&teaserId=&printview=1




Wer sich die Plakatankündigung nicht im Detail gemerkt hat, kann nach dem Konzert am Samstagabend im Leipziger Gewandhaus alles im Programmheft nachlesen: Dann sind die Hefte nämlich endlich geliefert worden. Macht aber erst einmal nichts, denn mit den Programmpunkten Pink Floyd und Ludwig van Beethoven, beides sinfonisch, ist das Publikum vorerst hinreichend informiert. 
Von den zehn Sätzen von "Us And Them Symphonic Pink Floyd", für die Jaz Coleman die größten Hits von Roger Waters und Co. orchestriert hat, erklingen sechs davon am Samstagabend. Titel wie "Another Brick in the Wall" oder eben "Us And Them" haben absoluten Wiedererkennungswert mit dem jugendlichen Chor auf der Orgelempore und dem ebenso jungen Orchester auf der Bühne unter der Leitung von Michael Köhler. So nicken sich die Zuhörer im gut gefüllten Großen Gewandhaussaal bei jeder Nummer vielsagend zu und applaudieren begeistert. Die Streicher schwelgen in den schwärmerischen Arrangements, wo das Holz idyllisch mithält oder alle gemeinsam mit dem Blech prunkvoll-dramatisch auftrumpfen, derweil der Chor sich in dynamisch differenzierten Vokalisen oder unverständlichem Englisch ergeht.
Nach der Pause sitzen die gleichen Musiker auf der Bühne, aber der Chor ist ein anderer: Da tut es gut, im Nachhinein das Programmheft zu befragen, und so wird es bei Pink Floyd wohl der Philharmonische Jugendchor Leipzig gewesen sein, während der Chorus Berlin die Chorpartie im Finalsatz von Beethovens Neunter Sinfonie bestreitet. Dann weiß man auch, dass es Ezra Jung war, der hier seine Partie neben den anderen Gesangssolisten Anna Molina (Sopran), Vanessa Barkowski (Mezzosopran), Alex Wawiloff (Tenor) so innig mit warmem, rundem Bass gestaltet hat. 
Schön straff gehen die Leipziger Philharmoniker den Kopfsatz an, finden sich im zweiten Satz flott laufende Holzbläser ebenso wie filigran tupfende Streicher, kämpft sich das Horn tapfer durch den lyrischen dritten, wird im Finalsatz fein differenziert. Und doch wirkt alles bisweilen unkoordiniert. Daran können auch die illustrativen wie innovativen Handreichungen des Dirigenten Köhler nichts ändern. 
Dennoch ist die Begeisterung für den Klassiker Beethoven ebenso groß wie für die Begegnung mit dem Pop zuvor. Bravo-Rufe und lang anhaltender Beifall.

LVZ, 8. 12. 2009,
 Birgit Hendrich


04.11.2005: "Junge Talente am Pult - Erstmals internationale Meisterklasse für Dirigenten mit der Staatskapelle" (TLZ Weimar)

















24.09.2005: "Straffer Probenplan - 13 Dirigenten beim Abschlusskonzert des Seminars"
(Thüringer Landeszeitung)


















































19.05.2004: "Wir reden mit den Händen - Finnischer Stardirigent leitet Masterklasse für 14 Nachwuchs-Maestros" (WAZ Recklingerhauser Nachrichten)