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Philharmonisches Kammerorchester Berlin
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Vladimir Ponkin

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Vladimir Ponkin

Vladimir Ponkin

Biographie Vladimir Ponkin

Vladimir Ponkin wurde in Sibirien geboren und absolvierte seinen Abschluss an der Musikhochschule in Nizhny Novgorod. Er besuchte anschliessend Postgraduate Kurse von Gennady Rozhdestvensky an der Musikhochschule in Moskau.
Als Debütant hatte er ein sehr erfolgreiches Dirigat bei der 5. World Rupert Foundation Competition of Conductors. Nach einer viel gelobten Musik-Produktion im Bolschoi-Theater brachte er eine der besten Aufführungen der 80´er-Jahre mit heraus, die im berühmten Moskauer Kammermusiktheater unter der Leitung von Boris Pokrovsky gespielt wurde (Strawinsky's „Rake's Progress“ und Schostakovitch's „die Nase“)..
In den frühen 90´er Jahren wurde Vladimir Ponkin zum Intendanten und zum Chefdirigenten des Moskauer Philharmonie-Orchesters ernannt und kurze Zeit später von dem prominenten Komponisten Krzyztof Penderezki an das Krakauer Philharmonie-Orchester empfohlen.
Eine seiner größten Aufführungen mit dem polnischen Orchester war die Realisierung der enorm schwierigen Komposition „Jutrznia“ von Penderezki, die für ein dem Komponisten gewidmetes Konzert in Stockholm geplant war.
Penderezki äußerte sich: „Nach diesem Konzert habe ich nicht mehr den Wunsch, dieses Stück selber zu leiten“.
Das Konzert in der Residenz des Papstes Johannes Paul II. kann ebenfalls als ein aussergewöhnliches Ereignis betrachtet werden. Der Papst war so begeistert, dass eine Zugabe gespielt wurde und Ponkin mit der Medaglia
Ufficiale Annuale del XVII anno di Pontificato di Sua Santita Giovanni Paolo II ausgezeichnet wurde.
Vladimir Ponkin bekam für seine Arbeit den Orden für Kulturelle Verdienste vom polnischen Kulturminister verliehen.
Als Gast-Dirigent arbeitete Vladimir Ponkin mit vielen Orchester auf der ganzen Welt zusammen, z.B. in Australien, England, Schweden, Yugoslawien, Bulgarien, Ungarn, Tschechische Republik und die USA. Er spielte mit bekannten Solisten wie M.Fedotov, N.Gutman, V.Yampolsky, G.Sokolov, E.Virsaladze, N.Petrov, V.Krainev, O.Krysa, sowie auch dem Bassisten R. Zukowsky und Pianisten D. Pollak, Yugoslav Ivo Pogorelic und anderen.
„ Große Anerkennung für den russichen Dirigenten, der die Zagreb Philharmonie zum klingen gebracht hat“ schrieb eine Lubische Zeitung nach der Aufführung von Tschaikowsky´s erstem Piano-Konzert mit dem legendären Ivo Pogorelic.
Ponkin und das Moscow State Philharmonic Orchestra haben sich ein ernomes Repertoire vom 17. bis zum 20. Jahrhundert erarbeitet.

Die aussergewöhnlichen Fähigkeiten des Orchesters bei der Begleitung von Solisten sind berühmt, deswegen wird es häufig zu Internationalen Wettbewerben eingeladen. Das ist einer Gründe, warum Ponkin im Jahre 1996 gebeten wurde, im Stanislavsky Theater und Nemirovich-Danchenko Musik Theater zu dirigieren. Ponkin begann damals mit der Vorbereitung von Tschaikowsky´s „Schwanensee“ und Verdi´s „Othello“. Im Oktober 1996 erlebten die Produktionen eine überwältigende Premiere.
" Der neue Dirigent Vladimir Ponkin bringt in die Aufführung das Talent eines echten Musikers und und die Erfahrung eines echten Dirigenten. Seit langer Zeit hat sich das Orchester nicht so wunderschön angehört wie mit ihm.” (Nezavisimaya Gazeta, Moscow)
Im Sommer 1996 trat das Moskauer Philharmonie-Orchester beim 42. Puccini Festival in Torre del Lago auf. Ponkin gab zwei Sinfoniekonzerte, einmal mit französischen, einmal mit russischen Musikern. Laut italienischer Presse haben sie "die emotionale Temperatur des Festivals bedeutend gesteigert.“ (Viareggio. La Nazione)
“ Die Moskauer Philharmonie, geleitet von Vladimir Ponkin, bot ein furioses Erlebnis…
beginnend mit Wagners Overtüre zu „Rienzi“. Alle Details des Werkes, die in anderen Aufführungen nie zu hören waren, wurden auf delikate Weise ausgeführt.
(NRZ Oberhausen)

 

"Ponkin's Dirigat ist überwältigend… die Meisterschaft dieses aktiven, musikalisch begabten und aufmerksamen Dirigenten muss besonders erwähnt werden ". (Corriere della sera, Milan)
Der Umfang von Vladimir Ponkin's Repertoire ist enorm, er reicht von bekannten Stücken von Beethoven, Rachmaninov und Tschaikowsky bis zu in Moskau eher selten gespielten Werken von Elgar oder Stravinsky. Ponkin liebt ebenso Modernes, er dirigierte zum Beispiel russische Uraufführungen von Penderezki und Lutoslawsky . Unter seiner Leitung machte das Modern Music Ensemble seine ersten Schritte in den frühen 90ern. Der Dirigent wird zudem als einer der fähigsten Begleiter für Solisten und Opernsänger betrachtet.
" Ohne Übertreibung kann die Interpretation von Berlioz's Symphonie Fantastique ein herrausragendes Ereignis genannt werden. Die theatralische Auffassung des Dirigenten und das Erfassen des vollständigen Aufbaus, das für einen Produzenten typisch ist, hinterliessen einen faszinierenden Eindruck (Nezavisimaya Gaseta, Moscow)
Im Januar 2005 wurde Vladimir Ponkin zum künstlerischen Leiter und Chefdirigent des staatlichen russischen Volksorchesters ernannt.
" Das Ossipov Orchester, gegründet 1919 als staatliches Orchester für Volksmusikinstrumente, ist das beste Volksmusikensemble, das jemals existiert hat. die Präzision, Flexibilität und Dynamik des Orchesters waren eine ständige Quelle des Staunens." (Pittsburgh Press)