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SILVESTERKONZERT
Mozart, Chopin, Tschaikowski, Strauss
Wolfgang Amadeus Mozart
(
27 January 1756 – 5 December 1791) |
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart - Divertimenti für Streicher D-Dur "Erste Salzburger Symphonie"
Frédéric Chopin - Andante spianato et grande polonaise brillante in Es-Dur Op. 22
P.I. Tschaikowski - Serenade für Streicher C-Dur
Strauss - Pizzicato-Polka
Im August 1772
wurde W. A. Mozart zum besoldeten Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle
ernannt. Die Werke dieser Zeit wurden daher Salzburger Sinfonie genannt, trotzdem führte dies nicht zu einem Ende
seiner zahlreichen Reisen mit dem Vater. Die Werke aus dieser Zeit wurden von Mozarts Reisen
quer durch Europa stark beeinflusst. Das Divertimento KV 136 ist das erste von
der Drei Divertimenti KV 136-138, die einen eher orchestralen Stil
haben. Die Divertimenti werden in der
Regel heute als Kammerorchesterwerke betrachtet und nicht als Streichquartette.
Gerade auf dem letztegenannten Gebiet hatte der junge Mozart schon Werke
geschaffen, die ganz andere Merkmale tragen.
“Andante spianato et grande polonaise brillante” in Es-dur op.
22, wurde zwischen 1830 und 1834 von Chopin komponiert. Die Grande Polonaise
brillante , für Klavier und Orchester wurde erst zwischen 1830 und 1831
komponiert. Später hat Chopin dann das Andante spianato in G-Dur, für Klavier Solo, vorangestellt
und hat die zwei Stücke durch eine Fanfarensequenz zusammengefügt. Das kombinierte
Werk wurde 1836 als op. 20 publiziert und wurde an Madame d' Este gewidmet.
In seiner Serenade für Streicher hat sich Tschaikowski Mozarts Serenaden als Vorbild genommen und
dadurch das Werk in der Form einer klassischen Sonatine geschrieben. Der Beginn
der Serenade erscheint (in
transformierter Gestalt) erneut im Schlussteil des vierten Satzes und hält
dadurch das Ganze zusammen.
Der Walzer, der zweite Satz aus der Serenade für
Streicher, ist der berühmteste und hat sich „verselbständigt“. Ausschnitte der
Musik wurden 2005 im von Boris Eifman choreographierten
Ballett Anna Karenina nach dem gleichnamigen Roman von Leo Tolstoi
eingesetzt.
Gemeinsam mit seinem Bruder Josef, komponierte Johann
Strauss im Sommer 1869 diesen temperamentvollen Tanz „Pizzicato Polka“. Die
Pizzicato-Polka ist Lebensfreude pur – erfrischend und unkompliziert: Das
Polka-Thema wird immer wieder aufgenommen und variiert. Die außergewöhnliche Fröhlichkeit
ist das Ergebnis der Pizzicato-Technik, bei der die Saiten der Streichinstrumente
gezupft werden.
Klavier: Vladimir Mogilevsky
German National Orchestra
Arman Tigranyan Dirigent
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